Mehrere Städte erwägen Google Street View zur Kasse zu bitten
Die Stadt Ratingen (NRW) will von Google 20 Euro pro Kilometer für das Ablichten der Strassen verlangen. Nun will Witten, falls Ratingen Erfolg hat nachziehen. Bei ca. 350 Straßenkilometern kämen so ca. 7000 Euro zusammen. Auch der Hauseigentümerverband “Haus und Grund” fördert Pläne innerhalb der Bundesregierung, gegen Google Street View vorzugehen. Google solle jeden Hausbesitzer um Genehmigung fragen. Schlimmer als jeden Geheimdienst nennt Verbraucherschutzministerin Aigner Google, so der Spiegel. Man darf gespannt sein wie das Ganze ausgeht. Wie steht Ihr zu dem Vorhaben der Behörden und Hauseigentümer-Vertretungen?




Ich glaube nicht, daß die Städte damit durchkommen.. Irgendwie ist das ganze Vorgehen skurril. Auf welcher Rechtsgrundlage soll das bauen. Wöllte man nicht extra für den Fall ein Google Gesetz schaffen? Habe ich irgendwo gelesen. Die Quelle fällt mir gerade nicht ein.
Vielleicht wird demnächst auch noch eine Art Maut für Fussgänger erhoben, die sich durch die Strassen bewegen…
Verbraucherministerin Ilse Aigner von der CSU hat dem Focus gegenüber Google Street View stark kritisiert und Einschränkungen gefordert. Zitat: "Die flächendeckende Fotoaktion ist nichts anderes als eine millionenfache Verletzung der Privatsphäre", sagte die Ministerin. "Kein Geheimdienst dieser Welt würde so ungeniert auf Bilderjagd gehen." Die Welt Online titelt heute sogar "Hauseigentümer fordern Gesetze gegen Google". Das wird sicher spannend.
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