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Online-Event „Forschung zu Social Media und Web 2.0 in der Hochschullehre“

Am 16.06.2014, findet um 14 Uhr auf den Seiten des Informationsportals e-teaching.org ein Online-Event zum Thema „Forschung zu Social Media und Web 2.0 in der Hochschullehre“ statt. Referenten des Events sind Dr. Birgit Spies (THINKTIME Learning Solutions) und Dipl.-Medienwiss. Thomas Bernhardt (Universität Bremen). In einer Podiumsdiskussion beschäftigen sie sich mit dem didaktischen Einsatz von Social Media in Lehrkontexten vor dem Hintergrund des aktuellen pädagogisch-psychologischen Forschungsstands. Die Veranstaltung ist Teil des Themenspecials „E-Learning-Forschung“ und kann im kostenlosen Live-Stream mitverfolgt werden.

Mancherorts werden soziale Medien aus dem Unterricht verbannt, weil Lehrende befürchten, dass sie Schülerinnen und Schüler zu sehr ablenken. Andernorts finden ganze Seminare online über Twitter, Facebook und Google+ Gruppen statt. Laut der aktuellsten repräsentativen Bitkom-Studie zu sozialen Netzwerken verwenden vor allem jün-gere Menschen die Netzwerke häufig für Privates und Freizeitangelegenheiten. Dennoch werden soziale Medien auch genutzt, um sich zu informieren, zu bilden und zu beteiligen. Zu-nehmend versuchen Bildungseinrichtungen, solche Lernerfahrungen in ihre Angebote zu integrieren und ein vernetztes und beteiligungsreiches Lernen via Medien (Stichwort „E-Learning 2.0”) zu ermöglichen.

Auch die Forschung befasst sich mit der Rolle sozialer Medien in formellen und informellen Lernsituationen. Beim Online-Event werden unterschiedliche Ansätze und Ergebnisse der Erforschung von Lernprozessen in sozialen Netzwerken und mit Web 2.0-Werkzeugen vorge-stellt und diskutiert. Referenten des Online-Events sind Dr. Birgit Spies und Dipl.-Medienwiss. Thomas Bernhardt.

Dr. Birgit Spies ist Lehrbeauftragte für Medienpsychologie an der Hochschule Fresenius in Hamburg und begleitet zudem Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Aus- und Weiterbildungskonzepte. Sie ist Inhaberin von THINKTIME learning solutions sowie Autorin des Blogs lernen-im-social-web.com. Im Rahmen ihrer Dissertation führte sie eine Vergleichsstudie mit deutschen und amerikanischen Studierenden durch, um die Zusammenhänge von Gesellschaft, Lernen und der Nutzung sozialer Medien zu erforschen.

Dipl.-Medienwiss. Thomas Bernhardt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter & Doktorand an der Professur für didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen der Universität Bremen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Einsatz von Web-2.0-Technologien im Bildungs-kontext, E-Learning 2.0 sowie Social Software. Bekanntheit erlangte er als Co-Autor des Blogs elearning2null.de und durch eine Buchveröffentlichung zum selben Thema.

Das Online-Event ist für alle Interessierten frei zugänglich. Eine Aufzeichnung steht nach der Veranstaltung auf dem Portal zum Abruf zur Verfügung.

Weitere Informationen sowie den Login zu dieser Veranstaltung finden Sie unter: http://www.e-teaching.org/community/communityevents

Das Event ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum Themenspecial „E-Learning-Forschung“, das noch bis Juli auf e-teaching.org stattfindet. Im Themenspecial geht es darum, welchen Beitrag die Wissenschaft zur Beantwortung der Frage leisten kann und welche Potenziale und Grenzen digitale Medien beim Erwerb, der Vermittlung und der Kommunikation von Wissen haben.

Alle kommenden Termine im Überblick:

Mo., 16.06.2014, 14 Uhr: „Forschung zu Social Media und Web 2.0 in der Hochschullehre“ mit Dr. Birgit Spies (thinktime/HS Fresenius) und Dipl.-Medienwiss. Thomas Bernhardt (Univ. Bremen)

Mo., 30.06.2014, 14 Uhr: „Learning Analytics – Tools zur Erforschung von Lehre und Lernen?“ mit Prof. Dr. Albrecht Fortenbacher (HTW Berlin)

Mo., 14.07.2014, 14 Uhr: Trend-Forschung im E-Learning – (wie) geht das? mit Dr. Sandra Schön (Salzburg Research) und Dr. Marc Göcks (Multimedia Kontor Hamburg)

Das Themenspecial sowie weitere Informationen zu den Online-Veranstaltungen finden Sie unter http://www.e-teaching.org/praxis/themenspecials/e-learning-forschung

Quelle: Leibniz-Institut für Wissensmedien – Knowledge Media Research Center

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