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SEO Tipps für WordPress

SEO Optimierung für WordPress Blogs

Das Erste was man optimieren sollte sind die Permalinks. Standardmäßig sehen WordPress Permalinks so aus:

http://www.blogging-inside.de/?p=123

Diese Methode sollte man nur wählen, wenn der Server kein mod_rewrite unterstützt. Weitere Vorgaben bei den Einstellungen für die Permalinks sind „Tag und Name“, „Monat und Name“ und „Numerisch“.

Statt diese Vorgaben zu nutzen, sollte man aussagekräftigere Links ohne Ballast wählen. Mit den Datumsangaben können Suchmaschinen nichts anfangen und die Links sind nicht sehr informativ. Glücklicherweise bietet WordPress die Möglichkeit unter „Benutzerdefinierte Struktur“ eine eigene Permalink-Struktur zu definieren.

So kann man zum Beispiel mit

/%postname%/ oder /%category%/%postname%/

Schlüsselwortreiche Permalinks festlegen. Auf diese Weise gibt man  Suchmaschinen und Blog-Lesern brauchbare Informationen.

Ist man mit seinem Blog bei Google News gelistet, führt das je nach Inhalt des Blogs zu einer Steigerung der Besucherzahlen.

Strebt man eine Listung bei Google News an, sollte der Permalink 3 Zahlen enthalten, was Google die Einordnung erleichtert. Die Definition dieses Links könnte so aussehen:

/%postname%_%post_id%.html

Zusätzlich sollte man ein Plugin zur Erzeugung einer Google News Sitemap nutzen. Einige brauchbare Plugins sind hier zu finden.

Google selbst empfiehlt die spezielle Google News Sitemap und den oben beschriebenen Permalink gemeinsam zu nutzen.

Problematisch bei einer nachträglichen Änderung ist,  dass die bei Google indizierten Seiten unter den alten Links  nicht mehr zu erreichen sind und man unter Umständen erst mal den Google PageRank verliert.

Glücklicherweise gibt es WordPress Plugins, die dieses Problem elegant lösen. Das WordPress Plugin All-in-One WP Migration hilft hier weiter.

Damit die neuen Links schneller indiziert werden, ist es sinnvoll das Blog den Google Webmaster-Tools anzumelden und eine Sitemap einzurichten. Um die Sitemap zu erstellen kann man das WordPress Plugin Google XML Sitemaps einsetzen.

Google integriert „Site Speed“ als Rankingfaktor

Google berücksichtigt schon einige Zeit den „Site Speed“, also die Ladezeit einer Site in das Ranking als Rankingfaktor mit einfließen. Unter diesem Begriff versteht Google, wie schnell eine Website im Vergleich zu einer anderen Site reagiert. Die schnellere Sites stehen in der Suchmaschine in den Suchergebnissen weiter oben.

Google berücksichtigt mehr als 200 Faktoren um die Position der Treffer in den Suchtergebnissen zu bestimmen. Die Geschwindigkeit ist zwar einer Faktoren, wird aber nicht so hoch bewertet wie die anderen Faktoren.

Auf jeden Fall sollte man seine Homepage in Hinsicht auf Geschwindigkeit optimieren.

Für WordPress gibt es einige Plugins, die einen bei der Beschleunigung unterstützen.

Das WP Super Cache Plugin von Donncha O Caoimh beschleunigt die Ausgabe der WordPress Seiten durch Caching. Es werden statische HTML Seiten erzeugt, die besonders unter Last  die schneller laden als PHP Seiten, die erst interpretiert werden müssen. Das Plugin funktioniert auch problemlos mit WordPress MU.

W3 Total Cache cached und komprimiert die Seiten, CSS und Javascript, cached Datenbankabfragen und unterstützt CDN. Die Performance kann im günstigsten Fall bis zu 10x gesteigert werden und die Site bringt danach beste Ergebnisse mit lden Testprogrammen YSlow und / oder  Google Page Speed. Das sehr effektive Plugin wird von Top Sites wie mashable.com, pearsonified.com, noupe.com, webdesignerdepot.com, freelanceswitch.com, briansolis.com, tutsplus.com, yoast.com, css3.info etc. eingesetzt.

Das WP Optimize Plugin Plugin von Ruhani Rabin befreit die WordPress DB von Daten, die entfernte Plugins, gelöschte Postings etc. hinterlassen. Auch überflüssige Post- Revisionen können ohne großen Aufwand mit wenigen Klicks entfernt werden.

Das  Garbage Collector Plugin von ShinePHP befreit die WordPress DB von Daten, die entfernte Plugins hinterlassen haben. Dadurch wird die Datenbank von unnötigem Ballast befreit.

Weitere Möglichkeiten WordPress zu beschleunigen

Wenn man sich die header.php eines WordPress Themes anschaut, wird man feststellen, dass viele Links, Namen usw. durch Datenbankabfragen wärend des Aufrufes der Seite eingebunden werden. Jede dieser Abfragen kostet Zeit.

Hier zu optimieren ist ganz einfach. Es genügt die Seite im Browser aufzurufen und dan den Quelltext anzeigen zu lassen. Nun stehen alle Dateinamen, Links usw. im Klartext im Quellcode zu sehen.

Im nächsten Schrit ersetzt man diese Zeilen mit denen in der header.php. Das spart je nach Aufbau des Headers 5-10 Datenbankabfragen.

Weitere Bremsen in WordPress lösen

Mit der Zeit häufen sich in der WordPress Datenbank riesige Mengen an Post Revisionen, also Kopien verschiedener Fassungen eines Eintrages an. Das ist gut und produktiv, da man auf andere Fassungen eines Beitrages zurückgreifen kann, falls man zum Beispiel beim Editieren eines Beitrages einen Textblock austauschen wollte und zu früh auf Aktualisieren geklickt hat. Dann ist der Textblock erstmal weg, kann aber Dank der Revisionen wieder hergestellt werden. Derartige Fehler werden schon durch wenige Revisionen reversibel. Deshalb macht es aus Performance-Gründen Sinn, die Anzahl der angelegten Revisionen einzuschränken.

Das geht ganz einfach mit einem Eintrag in die wp-config.php des WordPress Blogs.

Ein Beispiel: define(‚WP_POST_REVISIONS‘, 2);

Im Beispiel werden die Beitrags- Revisionen auf maximal 2 eingeschränkt. Man kann den Wert beliebig ändern.

Nun besteht aber immer noch das Problem, der in der Datenbank schlummernden Revisionen. Dazu gibt es einige Plugins, die das Problem lösen. Diese drei Plugins habe ich bis WordPress 3.4 Beta 3 getestet. Trotzdem sollte man vor Manipulationen an der Datenbank immer ein Backup machen.

Ich liste hier nur kurz die verlinkten Namen der Plugins auf: Revision Cleaner und das weiter oben schon erwähnte WP Optimize Plugin von Ruhani Rabin.

Es gibt noch viele andere Plugins zur Revisionen Kontrolle. Darunter sind auch einige welche die Anzahl der Revisionen einschränken. Meiner Meinung nach schießt man mit so einem Plugin mit Kanonen auf Spatzen, wenn das Ganze mit einer Zeile in die wp-config.php erreichen kann.

Noch ein Tipp

Browser laden normalerweise die Seiteninhalte nacheinander, wenn diese Inhalte sich auf der selben Domain befinden. Lagert man zum Beispiel die Grafiken auf eine andere Domain aus, kann der Browser die Seite und die Grafiken gleichzeitig aufrufen.

Die Geschwindigkeit einer Webseite testen

Im Internet gibt es mehrere Anbieter die das Prüfen der Ladezeiten anbieten

Die bekannteste Website zum Test der Performance einer Internet Präsenz ist PageSpeed Insights vom Suchmaschinen Giganten Google persönlich. Nach der Eingabe der Adresse der zu prüfenden Seite bekommt man je einen Bericht zur Performance der Zielseite als mobile- und als Desktop Seite mit ausführlichen Anleitungen zur Behebung jedes Problems, dass die Ladezeiten beeinflusst.

Ein weiteres Angebot ist website-speedtest.com. Hier kann man auf Googles Pagespeed Technologie basieren basieren die Ladezeiten einer Webseite prüfen lassen und bekommt am Ende jede Menge treffende Hinweise zur Behebung von Performance-Problemen.

Der Pingdom Website Speed Test ist ein weiteres Online- Tool das nach der Eingabe der URL die Ladezeit ausgibt und eine grafische Analyse zur Behebung von Flaschenhälsen bietet.

Über GTmetrix, ein Online- Tool zur Optimierung der Ladezeiten eines Blogs oder einer Website haben wir hier berichtet.

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